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Multivan Kitesurf Masters bieten Action an der Seebrücke Heiligenhafen


Am Sonntag gingen die Multivan Kitesurf Masters in Heiligenhafen erfolgreich zu Ende. Bis auf am Finaltag konnte an allen Veranstaltungstagen gekitet und in beiden Disziplinen Racing und Slalom gültige Wertungen erzielt werden. Dabei zeigte sich Heiligenhafen wieder einmal als perfekter Standort für hochkarätige Wassersportevents. Tausende von Zuschauern verfolgten die Wettbewerbe von der Erlebnis-Seebrücke aus. Da die Kurse unmittelbar davor ausgelegt waren, konnten die Besucher die Kiter zum Anfassen nah erleben.


Die Herren und Junioren konnten jeweils sechs Slaloms fahren, während die Damen vier Slaloms absolvierten. Bei den Herren siegte Julian Hein (Duotone, ION). Er konnte drei Wettfahrten gewinnen und lief zweimal auf dem zweiten Platz ein. Damit kommt er auf 4,1 Punkte und liegt damit klar an der Spitze des Klassements. Auf dem zweiten Platz folgt Jendrik Burghardt (Duotone, ION). Er kam im Laufe des Wettbewerbs immer besser in Fahrt und konnte die beiden Abschlussrennen gewinnen. Zusammen mit zwei zweiten Plätzen kommt er so auf 5,4 Punkte. Damit kann er Heiko Student (Flysurfer, Slingshot) auf Platz drei verweisen. Student konnte auch einen Lauf gewinnen und zeigte in den anderen Läufen starke Leistungen. Mit 7,7 Punkten sichert er sich den dritten Platz auf dem Podium. Nikolaus Ressig (Flysurfer, SabFoil, 14,0 Punkte) und Markus Färber (Flysurfer, Kite-Elements, 15,0 Punkte) komplettieren die Top-5.


Bei den Youth U19 dominierte Fabian Frick (Slingshot) aus Cuxhaven. Er siegte in allen sechs Wettfahrten und kann sich so über die Idealpunktzahl 2,8 freuen, die ihm Platz Eins im Klassement beschert. Mit vier zweiten und einem dritten Platz zeigte sich auch Noah Scholz (North) bärenstark. 8,0 Punkte in der Ergebnisliste sichern ihm Platz zwei. Einen engen Kampf gab es hingegen um den dritten Platz auf dem Podium. Josse Lührsen (Slingshot, Ride Engine) und Mats Clasen (Slingshot, Ride Engine) kommen beide auf 12,0 Punkte. Nur aufgrund der Tiebreak Regelung kann sich Lührsen durchsetzen und Platz drei erobern.


Bei den Damen musste die Favoritin Gina Bihn (Duotone, ION) eine Disqualifikation hinnehmen. Da aber ab der dritten Wettfahrt ein Streicher jeden Fahrer von seinem schlechtesten Ergebnis erlöst, kann sie ausschließlich ihre drei ersten Plätze einbringen. Damit kommt sie auf 2,1 Punkte und liegt auf dem ersten Platz im Damenklassement. Annett Student (Slingshot) konnte einen Lauf gewinnen und belegte einmal Platz zwei und zweimal Platz drei. 5,7 Punkte sichern ihr so den zweiten Platz auf dem Podium. Svenja Zoé Peters (North) verpasste die erste Wettfahrt. Danach zeigte sie aber bei Ihrer Premiere bei den Multivan Kitesurf Masters mit zwei zweiten und einem dritten Platz starke Leistungen. Völlig berechtigt kann sie sich so mit 7,0 Punkten den dritten Platz sichern. Anett Bremer (Duotone, ION) und Katja Schmidt (Duotone) komplettieren die Top-5 der Damen.


Im Racing siegte der Spanier Borja Vellón (Flysurfer, Boardway). Er siegte in drei Wettfahrten und wurde einmal zweiter. Nach insgesamt vier Racings gibt es den ersten Discard und jeder Fahrer kann sein schlechtestes Ergebnis streichen. Borja Vellón kommt so auf die Idealpunktzahl 2,1 und dominiert damit die Racing Ergebnisliste.


Auf dem zweiten Platz folgt Kent Faßbender (Flysurfer, Kite-Elements). Der Deutsche konnte als einziger neben dem Führenden Vellón einen Laufsieg für sich verbuchen. Zusammen mit zwei weiteren zweiten Plätzen kommt er auf insgesamt 4,7 Punkte. Damit belegt der Youngster den zweiten Platz in der Racing Ergebnisliste.


Bei den Damen setzte sich die Schweizerin Elena Bosshard (Ozone, Levitaz) gegen Mareike Weber (Flysurfer, Levitaz) und Anett Bremer (Duotone, ION) durch. Bester Youth U19 ist Kent Faßbender (Flysurfer, Kite-Elements).


Einen engen Kampf gibt es beim Kampf um den dritten Platz auf dem Podium. Am ersten Tag lag der Schweizer Jonas Lengwieler (Ozone, Flying Sardines) noch sicher auf Platz drei vor Lasse Schomburg (Flysurfer, Chubunga). Aber dann zeigte Schomburg mit zwei dritten Plätzen eine starke Leistung. Am Ende liegen beide punktgleich mit 10,0 Punkten Kopf an Kopf. Nur aufgrund der Tiebreak Regelung kann sich der Schweizer Jonas Lengwieler den dritten Platz erobern. Sebastian Reising (Mioboards, Flysurfer, 15,0 Punkte) und Nikolaus Ressig (Flysurfer, Sabfoil, 16,0 Punkte) komplettieren die Top-5.


Neben den Wettbewerben der Kite-Elite auf dem Wasser boten die Multivan Kitesurf Masters Heiligenhafen ein buntes Rahmen und Partyprogramm. Im Eventvillage am Strand an der Seebrücke konnte man shoppen, bummeln und in der VWN Vanlife-Expo die neusten California Modelle des Titelsponsors Volkswagen Nutzfahrzeuge erkunden. Auf dem Seebrückenvorplatz gab es einen Foodcourt und jeden Abend ein Partyprogramm mit Musik. Am Freitag spielte erst Prince Alec mit Saxofon zu Housebeats, danach verzauberte Farhad Heet mit Band das Publikum in Heiligenhafen. Am Samstag hat dann DJ Rene Cruz mit elektronischen Beats zum Tanzen eingeladen.


Von Heiligenhafen geht es für die Kiter weiter nach St. Peter-Ording. Vom 17. bis zum 21. August findet dort die größte Kitesurfveranstaltung der Welt mit Saisonfinale und gigantischem Testival statt.



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